Mit Unterstützung guter Wirtschaftsdaten aus Europa ist der Euro am Donnerstag erstmals seit Anfang Mai wieder über 1,31 Dollar geklettert. In der Spitze kostete die Gemeinschaftswährung 1,3106 Dollar und damit gut einen US-Cent mehr als am Mittwochabend in New York.
Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone hat sich im Juli laut EU-Kommission überraschend deutlich aufgehellt. Zuvor hatten Analysten die deutschen Arbeitslosenzahlen für Juli trotz des saisonal bedingten leichten Anstiegs als robust bezeichnet Händler begründeten den Kursanstieg des Euro auch mit charttechnischen Faktoren, nachdem die Gemeinschaftswährung nach mehreren Anläufen die Marke von 1,3050 Dollar übersprungen hatte. Sie berichteten außerdem von Euro-Käufen asiatischer Notenbanken.
Auch am Freitag im fernöstlichen Handel ist der Euro fest geblieben und lag gegenüber dem US Dollar bei 1,3070. Trotz der Kursgewinne am Aktienmarkt blieben Bundesanleihen gefragt. Der Bund-Future stieg um 13 Ticks auf 127,94 Zähler. Händlern zufolge waren die deutschen Staatsanleihen nach zuletzt schwachen US-Wirtschaftsdaten als sicherer Hafen gesucht.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der USA war in Vorwoche leicht auf 457.000 gesunken, allerdings liegen sie nach Einschätzung von Analysten weiterhin auf hohem Niveau.
Devisenkurse aktuell: EUR/USD 1,3070 EUR/CHF 1,3600 EUR/JPY 113,00
Rohstoffe aktuell: Brent 79,94 USD Gold 1168,90 USD
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